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„Erfindungen die nie erfunden worden sind....“ skurill-witzig-ernst !
„Erfindungen, die nie erfunden worden sind....“ ist der Vorläufer von Art mal anders.
Die Ausstellung fand in der Maison 44, Steinenring 44, 4051 Basel ( www.maison44.ch ) vom 15.12.07 bis 12.01.08 statt.
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„Die Ausstellung „Erfindungen, die nie erfunden worden sind...“ ist eine Ausstellung mit Menschen mit Psychiatrieerfahrung und der Basler Künstlerin Veronika Kisling und ihrer geistig behinderten Tochter Helena.
Von Gabi Gaab, von der auch der Titel stammt, gibt es Zeichnungen technischer Art zu sehen, die mit ihrer Ausschmückung eine künstlerische Ausprägung erhalten. Sie führen in eine eigenständige Bildwelt. Sie sind zum Teil verspielt, skurill, witzig. |
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So gibt es beispielsweise ein Modell aus dem Jahr 1530. Ein Auto, „wie es sich die Könige vorstellten“. Es fährt „atemberaubende 45 km/h“ und ist ausgestattet mit einer Bodenheizung, einem integriertem Bett , sowie einem Knopf, auf den man draufdrücken kann, um Gott näher zu kommen.
Oder da gibt es das Zukunftsmodell „ferngesteuerte Hundeshampoonier - spazier- und – streichel – fütterungsmaschine“ für gestresste Geschäftsleute. Ausgelöst wird der Mechanismus per Handy.
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Oder das Steak - à-point – Testgerät für den Restaurantgrossbetrieb, sowie diverse solarbetriebene Flugzeugmodelle ohne Flügel oder das „Capriolethaus“, das ein Dach hat zum aufrollen, einen Spezialfallschirm zum Abschleppen einer anderen Person aus der Disco und vieles, vieles mehr.
Des weiteren sind Zeichnungen von Gesa Nagy ausgestellt. Er ist ebenfalls sehr an Technik und Physik interessiert, insbesondere an Erfindungen, die im Zusammenhang mit erneuerbarer Energie stehen. Er hat sich viele sinnvolle Gedanken gemacht, wie man beispielsweise Solarenergie noch besser nutzen könnte.
Unter den Zeichnungen, sowohl von Gabi Gaab, als auch von Gesa Nagy, gibt es erstaunlicherweise auch einige, die vom Grundkonzept her Forschungsarbeiten entsprechen, die aktuell bearbeitet werden. |
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Veronika Kisling ist Künstlerin und Gründerin von seneparla- kulturelle Veranstaltungen mit Gesprächen. Ihr ist die Verbindung von Kunst und Sozialem seit vielen Jahren ein Herzensanliegen. Daher verfolgt sie dieses mit viel Interesse, grossem Engagement und echter Begeisterung. Während eines Zeitraums von zwei Jahren hat sie Gesa Nagy und Gabi Gaab begleitet. Als Künstlerin wird sie an der Ausstellung Portraits zeigen, die sie von den ausstellenden Künstlern gemalt hat: Ihre „Begegnungsbilder“ verlassen die oberflächliche Ebene der Darstellung des Portraitierten und dringen subtil in dessen Wesen ein.
Wichtiger Bestandteil der Ausstellung waren aber auch die Texte von Heiner Leuthardt. Sie beschreiben eindrücklich seine Begegnungen mit Gesa Nagy und Gabi Gaab. Zusammen mit den Texten und Zeichnungen wurden auch die Portraits zu den beteiligten Ausstellenden der Basler Künstlerin Veronika Kisling gezeigt.
Und last but not least gibt es Helena Kislings fröhlich-bunte Staubsaugerbilder zu sehen, sowie eine Papiermaché-Staubsauger-Installation. Der Raum mit Helenas Werken im Untergeschoss der Galerie waren im Grunde genommen ein Kunstwerk in sich. Ein Kunstwerk, das man als Freudengenerator bezeichnen konnte!
Das Ökozentrum Langenbruck stellt aus Sympathie zum Projekt zusätzlich einen Tischstaubsauger zur Verfügung. Die für den Betrieb nötige Energie können die Ausstellungsbesucher strampelnd selber erzeugen.“
Das Projekt wurde unterstützt durch:
Büro für Integration und Gleichstellung von Menschen mit einer Behinderung
Erziehungsdepartement
(Werbeplakat Erfindungen)
(Zeitungsartikel)
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