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Gleiche Rechte
• Art mal anders
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Der neue Film

Bilder 2010

Art mal anders


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Art x Anders ist ein Gemeinschaftsprojekt von Menschen mit einer geistigen Behinderung und Menschen, die sich durch deren Wahrnehmung und Ausdruck der Welt bereichert fu¨hlen. Die an der Ausstellung Art x Anders beteiligten Ku¨nstler sehen sich als Vertreter einer neuen Kunstrichtung, bei der Menschen mit einer Behinderung eine zentrale Rolle spielen. Diese neue Kunstrichtung will ganz bewusst Kunst und Soziales, Kunst und Begegnung miteinander verbinden. Art x Anders spielt sich auf hohem Niveau ab: Sowohl ku¨nstlerisch, als auch menschlich!
Die Arbeiten, die von den nicht-behinderten Ku¨nstlern gezeigt werden, sind allesamt inspiriert aus der Begegnung mit Menschen mit einer Behinderung und bilden diese ab! Die Mitwirkenden möchten auf fröhliche Art und Weise den wertvollen Beitrag erfahrbar machen, den behinderte Menschen zu Gunsten unserer Gesellschaft zu leisten vermögen.


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Michael Piatti (1955) lebt und arbeitet im Werk- und Wohnheim Sonnmatt in Langenbruck. Er ist der Sohn des kürzlich in Aesch verstorbenen Basler Künstler und Grafikers Celestino Piatti. Seine farbenfrohen Werke sind in Zusammenarbeit mit Veronika Kisling entstanden und zeichnen sich alle durch „Musikalität“ aus.
   

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Gesa Nagy (1958) verfügt über ein grosses Wissen in Technik und Physik. Nach eigenen Angaben hat er die Diagnose „Schizophrenie“ und leicht geistig behindert. Er steuert der Ausstellung Zeichnungen von Erfindungen bei, die meist auf der Basis von Solarenergie beruhen. Interessanterweise sind diese Arbeiten vor 25 Jahren entstanden. Einige seiner Erfindungen und Überlegungen sind zwischenzeitlich von anderen Erfindern bereits umgesetzt.
 

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Veronika Kisling aus Basel ist freischaffende Künstlerin. Das Malen mit Menschen mit einer geistigen Behinderung erlebt sie als mögliche Form des miteinander kommunizieren. An der Ausstellung ist sie mit Portraits vertreten, die sie von einzelnen Ausstelllenden Behinderten gemalt hat. Zudem wird sie Art x Anders kuratieren.
Helena ist die behinderte Tochter von Veronika Kisling. Sie verfügt über einen aussergewöhnlichen Farbensinn. An der Ausstellung ist sie vertreten mit ihren Portraits, Farbkompositionen und Staubsaugerbildern, die in Zusammenarbeit mit ihrer Mutter entstanden sind.

   

sonja_gsell
Sonja Gsell-Faesser (1964) ist freischaffende Künstlerin. Das Schwergewicht ihrer bildnerischen Auseinandersetzung ist das Thema der geistigen Behinderung. Als Künstlerin wie auch als Mutter zweier Kinder mit einer geistigen Behinderung ist es ihr ein zentrales Anliegen, das Thema malerisch umzusetzen und dadurch nach aussen zu tragen. Sie lebt und arbeitet in Bern. An der Ausstellung ist sie vertreten mit Bildern aus der Serie „Zwischenwelten“ und Objekten, die im Zusammenarbeit mit Clemens Wild entstanden sind.
 

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Clemens Wild (1964) ist der Künstlerpartner von Sonja Gsell -Faesser. Er lebt und arbeitet in der Lebens und Arbeitsgemeinschaft Humanushaus in Beitenwil/BE. Clemens Wild ist ein begnadeter Comic-Zeichner, der mit viel Wissen seine Geschichten in Comic umsetzt. Er beherrscht die räumliche Gestaltung und erweitert seine Zeichnungen oft mit einer interessanten Perspektive.

   

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Nelli Riesen (1966) lebt und arbeitet als Färberin und Gemeinschafterin der Alchemilla in Oberhofen/Thun.
Sie bezeichnet sich selbst als Autistin. Sie kann nicht sprechen und lernte erst im 37. Lebensjahr mit unterstützter Kommunikation (fc) zu kommunizieren. Nelli Riesen steuert der Ausstellung Texte bei zum Thema Begegnung und Kunst.

   

daniel_martina

Daniel BossART (1976) filmt und dokumentiert sein Leben seit 1996.
Er machte ungefähr 7 Jahre lang die Jugendsendung MASH TV auf Telebasel und ist heute Produzent vom Event und Kultur Magazin WAS LÄUFT auf Telebasel. Sein Beitrag an die Ausstellung sind sechs Filme, in denen er die Ausstellenden portraitiert und zu Wort kommen lässt.
Martina Inglin (1986) studiert seit 2005 Querflöte an der Musikakademie Basel. Ihre ersten journalistischen Erfahrungen sammelte sie bei der Jugendsendung MASH TV auf Telebasel. Sie ist für den redaktionellen Teil der Filme zuständig.

   
(Zeitungsartikel 1)
(Zeitungsartikel 2)
(Zeitungsartikel 3)
   
   
 
 
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